Pflanze und Rezept des Monats Februar
Kiefer |
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Die Pflanze
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Die Bäume dieser artenreichen Familie
unterscheiden sich in Form, Farbe und Größe sehr voneinander. Von der
Mittelmeerpinie über die besondere Kanarische Kiefer hin zu den verschiedenen
heimischen Arten. Die bekanntesten sind hierzulande die Gemeine Kiefer und
die Schwarzkiefer. Beide haben paarige Nadeln. Zu erkennen sind sie an den in
Büscheln stehenden recht langen Nadeln. |
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Namen
und Geschichte
Lat: Pinus var. Volksnamen: Föhre, Forche, Forle, Führe
Der gebräuchlichste Name "Kiefer" ist
zusammengesetzt aus Kien-Föhre, das bedeutet harzreiche Föhre oder auch Fackel
aus Kiefernholz. Kienspäne sind uns heute noch ein Begriff, sie wurden früher,
als es noch keine Streichhölzer gab, zum Feuer entzünden gebraucht. Kiefern
sind sehr harzreich, dieses Harz ist auch ein wichtiger Rohstoff und der
Ursprung für Bernstein – Kiefern gab es bereits in den Urzeitwäldern.
Sammelzeit
und Verwendung
Verwendet
wird sowohl für medizinische Zwecke wie in der Küche besonders der Maiwuchs.
Die noch weichen Nadelbündel an den Zweigspitzen werden im Mai vor Entfaltung
der Nadeln gepflückt. Dabei beschränkt man sich möglichst auf die unteren
Zweige großer Bäume, um die Pflanzen nicht unnötig zu schädigen. Für
Zapfenlikör werden auch die grünen, noch weichen Zapfen verwendet. Die nur im
Mittelmeerraum vorkommende Pinie liefert auch reife Samenkerne. Die Kerne der
heimischen Kiefern sind leider zu klein, aber auch essbar.
Konservierung
Der
Maiwuchs und die grünen Zapfen werden frisch verarbeitet und oft entsteht
daraus Haltbares.
Bäume
im Garten
In vielen Gärten haben sich in den letzten Jahren die
pflegeleichten Koniferen immer weiter durchgesetzt. In einem naturnahen Garten
in unseren Breiten haben sie eigentlich nichts zu suchen, wobei gegen einen
schönen Einzelbaum nichts zu sagen ist. Aber Vorsicht, die Flachwurzler nehmen
viel Wasser weg.
Hausapotheke
Das enthaltene harzige ätherische Öl wirkt lindernd bei
Hautreizungen und kuriert vor allem Bronchialkathar. Dazu inhaliert man,
verwendet Bonbons oder Hustensirup. Einreibungen entspannen die Muskulatur und
sind Balsam für kalte, schweißige und müde Füße.
Küchentipps
und Spezialrezepte
Der harzige Geruch und Geschmack erinnert an die typischen
Verwendungen der Hausapotheke – an Fußbad oder Hustensirup. Trotzdem ist nicht
nur dieser selbst hergestellte Sirup sondern auch z.B. das Gelee aus
Kiefernspitzen sehr lecker.
Kiefernnadelgelee
1 Litermaß Kiefernspitzen, 1l Wasser, Saft einer Zitrone,
1kg Gelierzucker
Wasser und Kiefernspitzen aufkochen, abkühlen lassen und
abseihen. Das Wasser, den Saft und Gelierzucker zusammen aufkochen, abfüllen.



